ZF_Cockpit Interaktion

Das Safe Human Interaction Cockpit schafft Klarheit bei Übergabeszenarien zwischen manuellen und automatisierten Fahrmodi. Bild: ZF

| von Claas Berlin

Zunächst informiert das SHI-Cockpit, wenn das Verkehrsgeschehen automatisiertes Fahren zulässt. Das Auto übernimmt, sobald der Fahrer die Hände vom Lenkrad los lässt. Dieses arbeitet mit einer speziellen „Hands On Detection“ (HOD). Es fährt zudem hoch und nach vorne weg, bleibt aber in Reichweite. Dank „Steer-by-Wire“ kann das Lenkrad in diesem Fahrmodus stillstehen, anstatt sich weiter mit dem Radeinschlag zu drehen.

Das SHI-Cockpit fasst außerdem alle Assistenz- und Regelfunktionen auf nur einer Bedien- und Anzeigenebene zusammen: Der Fahrer sieht sein Fahrzeug auf dem „Head Up Display Instrument Cluster“ (HUDIC) – einem zentralen Monitor – aus der Vogelperspektive.

Den Wechsel der Fahrverantwortung kommuniziert das Fahrzeug sowohl über eine automatische Änderung der Sitzposition als auch über verschiedene Kanäle: Das SHI-Cockpit kombiniert dafür situationsbezogen haptische, optische und akustische Informationen. In umgekehrter Reihenfolge fordert das System den Fahrer frühzeitig auf, das Steuer zurück zu übernehmen. Reagiert er nicht darauf, stoppt das Fahrzeug selbstständig an einer möglichst sicheren Position.

„Es vereinfacht die Übergabeszenerien zwischen Mensch und Maschine stark“, sagt Uwe Class, Director Safe Mobility Systems in der zentralen Vorentwicklung von ZF. „Fahrer sind immer im Bilde darüber, welcher Fahrmodus gerade aktiv ist. So steigt die Akzeptanz für diese wichtigen Funktionen.“

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