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ZF will gemeinsam mit kalifornischen Wissenschaftlern die Entscheidungsfindung autonomer Autos verbessern. Bild: ZF

| von Pascal Nagel

Der Zulieferer ZF Friedrichshafen hat eine strategische Forschungs-Partnerschaft mit der Universität von Kalifornien, Berkeley geschlossen. Gemeinsam wollen die Partner an selbstlernenden Systemen für das autonome Fahren arbeiten. 

„Unsere jüngste Partnerschaft wird unser ‚Vision Zero Ecosystem‘ gleich in zwei für autonomes Fahren unerlässlichen Kernbereichen – Computer Vision und Deep Learning – entscheidend stärken“, so ZF-Chef Stefan Sommer. Professor Trevor Darrell von der Universität Berkeley ergänzt: „Obwohl beispielsweise im Bereich der Computer Vision in den letzten Jahren in vielen Industriebereichen dramatische Fortschritte erzielt wurden, sind die Anwendungen bislang noch nicht in der Automobilbranche angekommen, das wollen wir nun ändern.“

Gemeinsam mit den kalifornischen Wissenschaftlern verfolgt ZF vor allem zwei Ziele. Zum einen sollen sich autonome Fahrzeuge in Zukunft selbst optimieren und ihre Entscheidungsfindung fortlaufend verbessern. Das sei deshalb nötig, weil selbst Millionen von Testkilometern nicht ausreichen würden, um alle möglichen Verkehrsereignisse abdecken zu können, heißt es. 

Zum anderen sollen individuelle Systemanpassungen einzelner Fahrzeuge in der Cloud aggregiert, nochmals optimiert und der gesamten Fahrzeugflotte zur Verfügung gestellt werden. Sowohl Entwicklungstempo als auch -qualität könnten auf diese Weise nachhaltig gesteigert werden, erhofft sich ZF.

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