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Mit verschiedenen Lichtkonzepten untersucht Daimler, wie eine künftige Kommunikation zwischen selbstfahrendem Pkw und Passanten realisiert werden kann.

| von Claas Berlin

Große Bedeutung messen die Entwickler des OEMs dem Begriff des informierten Vertrauens bei: „Menschen müssen schnell und zuverlässig einschätzen können, was ein autonomes Fahrzeug als Nächstes tun wird. Das Fahrzeug muss daher in einer Art und Weise über seine Absichten informieren, die der Mensch unmittelbar und intuitiv erfassen kann.“, so Alexander Mankowsky, Zukunftsforscher bei Daimler.

Dafür stattete der Premiumhersteller ein kooperatives Konzeptfahrzeug mit einer 360-Grad-Lichtsignalisation aus. Türkise Leuchtbänder in der Windschutzscheibe, im Kühlergrill, in den Scheinwerfern, den Außenspiegeln und im Bereich der Scheiben markieren den autonomen Fahrmodus und informieren Passanten und den umliegenden Verkehr, dass das Fahrzeug eigenständig unterwegs ist.

In diversen Studien hatte Daimler zuvor herausgefunden, dass sich entsprechende Lichtsignale entscheidend auf die Akzeptanz autonomer Fahrzeuge sowie auf das Sicherheitsgefühl der Fußgänger auswirken. Denn sobald in künftigen Mobilitätsformen der Fahrerplatz wegfällt, entfällt auch die Möglichkeit der Interaktion über Blickkontakt und Gesten zwischen Fahrer und Fußgänger. Als Alternative kommt für viele Befragte eine Kommunikation über Lichtsignale in Betracht.

In der Dialogreihe „FutureInsight“ diskutieren Experten des Autobauers mit Wissenschaftlern, Künstlern, Medienvertretern und Fachleuten aus unterschiedlichen Bereichen Zukunftsfragen rund um das Thema Mobilität. Auf der Agenda der bisherigen Veranstaltungen standen unter anderem Themen wie künstliche Intelligenz, Virtual Reality und Robotik.