Funkmodul von Continental auf dem Dach eines Fahrzeugs

Continental wird zwei namentlich nicht genannte Autohersteller aus Europa mit Antennenmodulen und 5G-Telematikeinheiten beliefern. Bild: Continental

| von Götz Fuchslocher
Continentals 5G Hybrid V2X-Plattform bestehend aus integrierten Antennenmodulen und 5G-Telematikeinheiten
Continental beliefert zwei große europäische Fahrzeughersteller mit der 5G Hybrid V2X-Plattform bestehend aus integrierten Antennenmodulen und 5G-Telematikeinheiten. Bild: Continental

Wie der Zulieferer meldet, haben sich zwei große europäische Fahrzeughersteller bei ihren Folgeprojekten aktueller Serienaufträge erneut für Continental als Lieferanten für Telematik- und Antennenlösungen entschieden. Das intelligente Antennenmodul wurde in Zusammenarbeit mit dem im Jahr 2019 von Continental übernommenen Antennenspezialisten Kathrein Automotive entwickelt.

Herzstück Network Access Device, NAD

Herzstück der auch dem Antennenmodul zugrundeliegenden Hybrid V2X-Plattform ist das von Continental selbst entwickelte NAD (Network Access Device, Mobilfunkmodul). Es kann sowohl in einer 4.5G- als auch in einer 5G-Variante in die aktuellen Produkte integriert werden. Auf einem leistungsfähigen Applikationsprozessor können Telematikanwendungen, Car-to-X-Applikationen und sogar die Dekodierung von analogem und digitalem Rundfunkempfang ausgeführt werden. Das Antennenmodul vereint laut Continental eine Vielzahl an Funkanwendungen wie 4G oder 5G Mobilfunk, WiFi, Bluetooth oder Keyless Entry. Die Plattform ermögliche die direkte Kommunikation zwischen Fahrzeugen über den sogenannten Cellular-V2X-Standard. Diese Funktion ist laut Zulieferer ausschlaggebend für die Variante des Fahrzeugherstellers für den chinesischen Markt. Zudem könne der Fahrzeughersteller etliche Meter Antennenkabel einsparen.

"Digitalisierung und Vernetzung sind wichtiger denn je. Die neuen Serienaufträge für unsere Vernetzungslösungen zeigen klar, dass unsere integrierte Plattform bereits heute die technologische Basis für das Fahrzeug als Knoten im Internet of Everything schafft“, sagt Johann Hiebl, Leiter der Continental Geschäftseinheit Connected Car Networking (CCN). Wie Continental mitteilt, ist der Serienanlauf beider Produkte für das Jahr 2023 vorgesehen und beinhaltet jeweils unterschiedliche Varianten für zahlreiche Fahrzeugmodelle weltweit.

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