Volvo Cars Plug-In Hybrid line-up

Für Volvos Hybrid-Modelle sollen die Motoren künftig vom Joint Venture mit Konzernmutter Geely kommen. Bild: Volvo

| von Yannick Polchow

Das neue Joint Venture soll im Bereich der Motorenentwicklung zu einem eigenen globalen Zulieferer aufgebaut werden, der auch Dritthersteller beliefern soll. Volvo will sich durch diesen Schritt voll und ganz auf die Elektrifizierung der eigenen Produktpalette konzentrieren, heißt es. Bis zur Mitte des nächsten Jahrzehnts sollen die weltweit verkauften Fahrzeuge zu 50 Prozent über einen vollelektrischen Antrieb verfügen – die andere Hälfte über einen Hybridantrieb. Die Triebwerke sollen von der neuen Geschäftseinheit geliefert werden.

„Hybridautos brauchen die besten Verbrennungsmotoren. Diese neue Einheit wird über die Ressourcen, die Größe und das Fachwissen verfügen, um solche Antriebsstränge kosteneffizient zu entwickeln“, sagt Volvo-CEO Håkan Samuelsson. 

Geely erhofft sich durch die neue Geschäftseinheit technologische Expertise in Sachen Verbrennungsmotor für die Marken Geely Auto, Proton, Lotus, LEVC und Lynk & Co.. Das neue Joint Venture soll später 3.000 Mitarbeiter von Volvo und rund 5.000 Mitarbeiter aus dem Bereich Verbrennungsmotoren von Geely einschließlich der Bereiche Forschung und Entwicklung, Beschaffung, Fertigung, IT und Finanzen, beheimaten. Mit einem Abbau der Belegschaft sei nicht zu rechnen, unterstreichen beide Unternehmen.

Derzeit sind sowohl Volvo als auch Geely dabei, ihre Aktivitäten im Bereich Verbrennungsmotoren in neue Einheiten innerhalb ihrer jeweiligen Organisation auszugliedern. Später sollen diese dann im neuen Gemeinschaftsunternehmen aufgehen. Detailliertere Pläne hierzu würden derzeit mit den Gewerkschaften verhandelt und müssten zudem von den zuständigen Behörden und vom Konzernvorstand genehmigt werden, heißt es. 

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