Die Produktion von Brennstoffzellen bei Daimler Truck mit Hilfe von Kuka-Robotern.

Daimler Truck bereitet die Serienproduktion von Brennstoffzellen vor und partnert deshalb mit Volvo. Bild: Daimler

| von Fabian Pertschy

Die Volvo Group und die Daimler Truck AG haben eine verbindliche Vereinbarung zur Gründung eines Joint Ventures unterzeichnet. Ziel ist die serienreife Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Brennstoffzellensystemen. Der Fokus liegt auf dem Einsatz in schweren Lkw, zusätzlich sollen die Systeme auch für andere Anwendungen angeboten werden.

Volvo wird damit 50 Prozent der Anteile an der Daimler Truck Fuel Cell GmbH & Co. KG für die Summe von etwa 0,6 Milliarden Euro erwerben. In allen anderen Geschäftsfeldern wie der Fahrzeugtechnologie oder der Fahrzeugintegration von Brennstoffzellen bleiben die Unternehmen weiterhin Wettbewerber. Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Halbjahr 2021 erwartet, unterliegt jedoch der Fusionskontrolle der zuständigen Behörden sowie anderer Genehmigungen.

In etwa drei Jahren wollen die beiden OEMs Brennstoffzellen-Lkw im Kundeneinsatz erproben. Die Serienproduktion planen sie für die zweite Hälfte des Jahrzehnts. „Für uns bei der Daimler Truck AG und unseren künftigen Partner, die Volvo Group, ist die wasserstoffbasierte Brennstoffzelle eine Schlüsseltechnologie für den CO2-neutralen Transport der Zukunft“, so Martin Daum, Vorstandsvorsitzender von Daimler Truck und Mitglied des Vorstands der Daimler AG.

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