Volkswagen bezieht Lithium von Ganfeng

Für die kommende Elektro-Offensive in der eigenen Modellpalette bezieht Volkswagen Lithium vom chinesischen Ganfeng-Konzern. Bild: Volkswagen

| von Werner Beutnagel

In den kommenden zehn Jahren möchte Volkswagen mehr als 70 E-Fahrzeugmodelle auf die Straße bringen, 2025 soll ein Viertel der ausgelieferten Autos elektrisch unterwegs sein. „Entsprechend steigt unser Rohstoffbedarf für die Zellfertigung in den kommenden Jahren rapide“, sagt Stefan Sommer, Konzernvorstand für Komponente und Beschaffung. „Diesen Bedarf gilt es frühzeitig abzusichern. Langfristige Vereinbarungen, wie wir sie für den wichtigsten Rohstoff Lithium mit Ganfeng getroffen haben, kommt deshalb eine entscheidende strategische Bedeutung für die Umsetzung unserer E-Offensive zu.“

Man rechne damit, dass sich der weltweite Bedarf an Lithium innerhalb der nächsten Jahre mehr als verdoppeln werde, heißt es seitens Volkswagens. Die Vereinbarung mit Ganfeng trage maßgeblich zur Versorgungssicherheit bei. Über die Versorgung mit Lithium hinaus haben sich Volkswagen und Ganfeng außerdem darauf verständigt, gemeinsam an Zukunftsthemen wie Batterierecycling und Feststoffbatterien zu arbeiten.

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