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Das von Toyota entwickelte autonome Testfahrzeug wird in Tokio zum Einsatz kommen. Bild: Toyota

| von Wolfgang Gomoll

Das Toyota Research Institute (TRI) plant im kommenden Sommer öffentliche Demonstrationsfahrten für das automatisierte Testfahrzeug Platform 4 (P4), das auf der Lexus LS-Limousine der fünften Generation basiert. Es soll dabei die SAE-Level-4-Fähigkeiten der automatisierten Fahranwendungen „Chauffeur“ in einer spezifischen „Mobility as a Service“-Fahrumgebung aufzeigen.

Nachdem der P4 bereits in der geschlossenen Testanlage in Ottawa Lake, Michigan unter replizierten Infrastrukturmerkmalen und Fahrszenarien getestet wurde, soll nun der geschäftige Stadtteil Odaiba in Tokio für den weiteren Erkenntnisgewinn herhalten. Dieser bietet ein wassernahes, komplexes Umfeld aus Fußgängern, Fahrzeugverkehr, vielfältiger Straßeninfrastruktur und hohen Glasgebäuden.

„In Odaiba autonom zu agieren ist eine große Herausforderung. Eine derart hohe Messlatte zu setzen, erfordert, die Fähigkeiten unserer Technologie in kurzer Zeit schnell zu erweitern“, sagte Gill Pratt, CEO vom TRI. Weitere Tests der P4-Software werden auf öffentlichen Straßen in der Umgebung von Ann Arbor, Michigan und Los Altos, Kalifornien durchgeführt.

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