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Der auffällige Lexus mit dem Sensor-Set auf dem Dach ist die kommenden 13 Monate auf den Straßen von Brüssel unterwegs. Bild: Toyota

| von Pascal Nagel

Bislang waren Fahrzeuge mit Toyotas AD-System (AD steht für automated driving) nur auf abgesperrten Strecken unterwegs. In der Innenstadt von Brüssel soll das Fahrzeug nun wechselnden Verkehrsbedingungen ausgesetzt werden. 

Bei der Limousine handelt sich um ein Serienfahrzeug, das sich lediglich durch ein auf dem Dach positioniertes Sensoren-Paket aus Lidar, Radar, Kameras und ein Hochpräzisions-Positionierungssystem unterscheidet. Während der Erprobung befinden sich ein Operator und ein Sicherheitsfahrer an Bord des Lexus LS.

„Innerhalb der globalen Toyota Struktur ist unsere Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Brüssel das Kompetenzzentrum für „Computer Vision“, innerhalb derer Computer die Umgebung ‚sehen‘ und ‚verstehen‘. Mit dem aktuellen Projekt wollen wir komplexes und unvorhersehbares menschliches Verhalten und dessen Auswirkungen auf die Anforderungen an automatisierte Fahrsysteme untersuchen“, erläutert Gerald Killmann, Vice President Research & Development von Toyota Motor Europe.

Die Tests von Toyota in Brüssel sollen zudem Informationen für das europäische Forschungsprojekt L3Pilot liefern. 34 weitere Partner, darunter große Automobilhersteller, Automobilzulieferer, Forschungseinrichtungen und Behörden, beteiligen sich an dem 2017 gestarteten Programm. Dabei werden groß angelegte Feldtests mit rund 1.000 Fahrern in 100 Fahrzeugen in zehn Ländern Europas umgesetzt.

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