TomTom_RoadDNA

TomToms hochauflösendes Kartenmaterial steht künftig Zulieferer Denso zur Verfügung. Bild: TomTom

| von Yannick Tiedemann

Zusammen mit Delphi will TomTom Antriebssträngen die Möglichkeit geben, Prognosen erstellen zu lassen. Hierfür soll das Steuerungssystem des Antriebs mit Kartendaten wie Geschwindigkeitsbegrenzungen und Straßenneigung angereichert werden, um so die Geschwindigkeit des Fahrzeugs zu kontrollieren, den Energieverbrauch zu reduzieren und die Sicherheit zu verbessern, teilten die Niederländer mit. 

Zulieferer Denso kann derweil für die Fortentwicklung autonomer Fahrsysteme künftig auf die HD-Karten von TomTom bauen. Aus dieser Kooperation soll ein System entstehen, das Automatisierung auf Level 2 für Autobahnen und Hauptverkehrsstraßen ermöglicht.

Dabei soll Denso verarbeitete Sensordaten an das End-to-End-Kartierungssystem TomToms für autonome Fahrzeuge und Fahrerassistenzsysteme liefern und die HD-Karten „on the fly“ aktualisieren. Dies werde durch die Generierung von Crowdsourcing-basierten Kartenaktualisierungen, den sogenannten „Roadagrams“, erreicht, die dazu dienen, sicherzustellen, dass die HD-Karte die Realität der Straße wiederspiegelt, so TomTom.