Das Model 3 des US-Elektroautobauers Tesla steht auf einer Teststrecke.

Verzögerung in der Produktion des Model 3 waren auf die Akkuzellfertigung zurückzuführen. Bild: Tesla

| von Fabian Pertschy

Die Akkuzellfertigung in Teslas Gigafactory im US-Bundesstaat Nevada wurde bisher gemeinsam mit Panasonic betrieben. Nun will der E-Autobauer scheinbar selbst in die Produktion einsteigen, um Verzögerungen fortan zu vermeiden und nicht mehr von einem einzigen Lieferanten abhängig zu sein.

Tesla hatte bereits vor einem Jahr angekündigt, Akkuzellen künftig selbst zu fertigen und hat nun beim südkoreanischen Mischkonzern Hanwha die dafür notwendigen Maschinen bestellt. Diese sollen laut golem.de zur Akkuformation in der kalifornischen Fabrik in Fremont installiert werden. Ein Vertreter von Hanwha bestätigte den Auftrag laut diverser Medienberichte gegenüber The Korea Times.

Darüber hinaus soll der OEM auch Ausrüstung für weitere Produktionsstätten bestellt haben, darunter die Gigafactories in Nevada und China sowie für die in Bau befindliche Fabrik in Brandenburg. Im vergangenen Jahr hatte der Autobauer bereits das kanadische Unternehmen Hibar Systems, das Systeme für die Produktion von Akkuzellen entwickelt, gekauft und Anfang dieses Jahres eine Pilotanlage am Standort Fremont in Betrieb genommen.