Weltpremiere in Bratislava

Škoda hat in Bratislava die ersten Modelle der elektrischen Submarke iV vorgestellt. Bild: Škoda

| von Werner Beutnagel

Als erste Modelle stellte die tschechische VW-Tochter die elektrischen Modelle Citigo iV und Superb iV vor. Es handelt sich bei dem batterieelektrischen Kleinstwagen mit rund 265 Kilometern Reichweite laut WLTP sowie dem Mittelklasse-Hybrid um die ersten elektrifizierten Serienmodelle von Škoda. Ebenfalls wurden im Rahmen der Veranstaltung der überarbeitete Škoda Superb sowie der Superb Scout gezeigt.

Die Strategie hinter der elektrischen Marke iV sieht jedoch nicht bloß die Produktion von Elektrofahrzeugen vor, sondern den Aufbau eines ganzheitlichen, vernetzten Ökosystems. Unter anderem umfasst dies mobile Online-Dieste via Škoda Connect, Wallboxen, oder die Škoda E-Charge Card, mit der Kunden länder- und anbieterübergreifend Ladevorgänge abrechnen können.

Im Rahmen der „Strategie 2025“ möchte Škoda innerhalb der nächsten fünf Jahre rund zwei Milliarden Euro in die Entwicklung von E-Fahrzeugen sowie neuer Mobilitätsdienstleistungen investieren. Bis Mitte der kommenden Dekade plant der Hersteller, 25 Prozent vom Gesamtabsatz mit elektrifizierten Fahrzeugen zu bestreiten.

Der neue Škoda Superb soll ab 2019 im Werk Kvasiny gefertigt werden, die rein elektrisch angetriebenen Modelle entstehen künftig am Hauptsitz in Mladá Boleslav. Zusätzlich zu E-Fahrzeugen soll das Werk ab 2019 auch Elektrokomponenten für Plug-In-Hybridmodelle mehrerer Volkswagen-Konzernmarken liefern. Bereits 11.000 Mitarbeiter seien für die Produktion von Elektrofahrzeugen geschult worden, teilt der Hersteller mit.

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