Sixt investiert in mobilen Ladeservice Chargery

Sixt investiert in Elektromobilität und beteiligt sich am Startup Chargery. Bild: Sixt SE

| von Pascal Nagel

Sixt wird künftig Chargery nutzen, um seinen Kunden eine zuverlässige Ladeinfrastruktur auf ihren Fahrten zu bieten und so die Reichweite der E-Fahrzeuge zu verlängern. Derzeit hat der Vermieter etwa die Elektromodelle BMW i3 und BMW i8 sowie verschiedene Hybridfahrzeuge im Angebot. 

Das Angebot von Chargery ist simpel: per Fahrrad kommen die Servicemitarbeiter direkt zum leergefahrenen E-Auto und laden das Fahrzeug mit einer Art übergroßen Powerbank. Das Startup nutzt für die Ladevorgänge ausschließlich Ökostrom. Dazu übernehmen die Mitarbeiter weitere Serviceleistungen wie Innenraumreinigung und kleinere Wartungsarbeiten. 

„Mit unserem Investment in Chargery tragen wir dem wachsenden Interesse unserer Kunden an alternativen Antrieben Rechnung und bieten ihnen eine einfache und flexible Lösung für das Aufladen der Fahrzeuge – und somit eine reibungslose E-Mobilität“, sagt Nico Gabriel, Bereichsvorstand von SixtX, der New Mobility-Sparte des Autovermieters. 

Chargery wurde im August 2017 in Berlin von Philipp Anders, Christian Lang und Dr. Paul Stuke gegründet. Zu den Kunden zählen bereits diverse Automobilhersteller und Carsharinganbieter. Derzeit ist Chargery nur in Berlin verfügbar, der Rollout in weitere Großstädte in Deutschland und Europa ist allerdings für 2019 geplant. 

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