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PSA baut beim Connected Car auf das Know-How von Huawei. Bild: PSA

| von Yannick Tiedemann
 

Zwischen dem ersten Proof-of-Concept und der finalen Lösung lag nur ein Jahr. Im April 2017 begann die Groupe PSA zusammen mit dem chinesischen ITK-Konzern Huawei an einer umfassenden Connected-Car-Plattform zu arbeiten, heute zeigten beide Unternehmen bereits das Ergebnis auf der Hannover Messe. Die „Connected Vehicle Modular Platform (CVMP)“ launcht PSA zum ersten Mal im DS 7 Crossback, der diesen Monat in China und im März bereits in Deutschland eingeführt wurde.

PSA-Kunden erhalten über die CVMP Zugriff auf Connected Services wie intelligente Navigation, Spracherkennung mit Stimmen-Identifizierung sowie ein Connected Service-Portal. „Die Groupe PSA will seinen Kunden ein möglichst umfassendes Mobilitätsangebot bereiten. Die CVMP ist für uns einer der wichtigsten Eckpfeiler dieser Strategie“, erklärt Jean Leflour, Senior Vice President, Connected Vehicle & Services Architecture, im Gespräch mit carIT (siehe Video unten). Mittelfristig wolle man die gesamte Modellpalette und damit rund drei Millionen Fahrzeuge vernetzen, sagte Leflour weiter.

Huawei steuerte für die Ökosystem die hauseigene IoT-Plattform OceanConnect bei und soll bei der Entwicklung von vernetzten Fahrzeugen, Smart Homes und Smart Cities eine unterstützende Rolle spielen, heißt es. Die Cloud-Dienste des chinesischen ITK-Riesen sollen in allen vernetzten Fahrzeugen des PSA-Konzerns verwendet werden. Wie Jean Leflour gegenüber carIT sagte, beinhaltet dieser Roll-out auch Fahrzeuge der neuen Tochter Opel, die nach und nach mit den neuen Features ausgestattet werden sollen.

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