Groupe PSA verstärkt Elektro-Offensive mit neuer eVMP-Plattform

Die eVMP bietet eine Leistung mit bis zu 650 Kilometern Reichweite nach WLTP und eine Speicherkapazität von 50 kWh Energie pro Meter zwischen den Achsen. Bild: PSA

| von Götz Fuchslocher

Wie die Groupe PSA meldet, wird sie ab 2023 neue Modelle in den C- und D-Segmenten in verschiedenen Regionen der Welt auf den Markt bringen. Die Bandbreite soll von der Limousine bis zum SUV reichen. Diese Fahrzeuge sollen von der neuen Referenzplattform eVMP (Electric Vehicle Modular Platform) profitieren. Sie bündele das gesamte Entwicklungs-Know-how der Groupe PSA mit 60 bis 100 kWh eingebetteter Energie und einer optimierten Architektur, die den gesamten Unterboden für die Batterie nutzen soll.

Durch die Speicherung von 50 kWh Energie pro Meter zwischen den Achsen könne die eVMP-Plattform je nach Karosserie eine vollelektrische Reichweite von 400 bis 650 Kilometern (WLTP-Zyklus) anbieten. Um weltweit eine leistungsfähige Lösung bereitzustellen, die an die jeweiligen Mobilitätsbedürfnisse angepasst sei, können Hybrid-Varianten auf Basis dieser Plattform auf bestimmten Märkten angeboten werden, so PSA.

Mit der neuen Plattform setzt das Unternehmen auch bei den Industrialisierungskosten an. Dies werde durch den Einsatz bestimmter Baugruppen und bestehender Hochleistungs-Batteriemodule erreicht. Darüber hinaus habe man den industriellen Prozess untersucht, um maximale Synergien mit den vorhandenen Ressourcen in den Werken zu erzielen und somit die Investitionen zu begrenzen, heißt es. Elektrische Komponenten werden bereits In-house produziert. Nach derselben Logik der Vertikalisierung ergänzt diese Plattform laut Hersteller die innerhalb der Groupe PSA oder in ihren Joint Ventures für E-Motoren- beziehungsweise für die Batteriezellen entwickelten und hergestellten Komponenten.

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