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Elektroautos können bereits heute wirtschaftlich im Unternehmensfuhrpark eingesetzt werden. Bild: Fraunhofer IAO

| von Pascal Nagel

Im Projekt Shared E-Fleet wurde in den vergangenen zwei Jahren elektromobiles Carsharing im Unternehmensumfeld unter realen Bedingungen erprobt. Nun wurden die Ergebnisse des Projektes präsentiert. Zentrale Erkenntnis: Elektrofahrzeuge rechnen sich bereits heute für Unternehmen, wenn durch IT-Unterstützung Standzeiten vermieden und günstige Energiealternativen gewählt werden.

„Bei geeigneten Rahmenbedingungen und einer hohen Auslastung ist gemeinsam genutzte Elektromobilität effizient durchführbar“, fasst Norman Natzke vom Konsortialführer Carano die Projektergebnisse zusammen. Die Projektpartner haben ein hohes Potenzial für den wirtschaftlichen Einsatz von Elektrofahrzeugen ermittelt: Allein durch Einsatzoptimierung sind bei gemischten Flotten, die sowohl aus herkömmlichen Verbrennerfahrzeugen als auch aus Elektrofahrzeugen bestehen, eine CO2-Reduktion von 25 Prozent und Kosteneinsparungen von zehn Prozent möglich.

Die im Projekt Shared E-Fleet entwickelten IT-Lösungen sollen Unternehmen dabei unterstützen, Elektrofahrzeuge zu teilen sowie Aufwände und Kosten zu senken. Darüber hinaus können Nutzer die geteilten Fahrzeuge per Smartphone öffnen und schließen. „Werden Elektrofahrzeuge häufig genutzt und ihr Einsatz clever geplant, können sie auch unter Kostengesichtspunkten eine vollwertige Alternative zu herkömmlichen Fahrzeugen sein. Das Forschungsprojekt ‚Shared E-Fleet‘ hat dies eindrucksvoll gezeigt“, fasst Alexander Tettenborn, Leiter des Referats VIB4 – Entwicklung digitaler Technologien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), die vorgestellten Projektergebnisse zusammen.

 

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