Ein Porschefahrzeug im virtuellen Querschnitt

Mit der Beteiligung an Aurora Labs treibt Porsche SE den Ausbau des Venture Capital-Portfolios voran. Bild: Porsche

| von Claas Berlin

Die Technologie von Aurora Labs eignet sich insbesondere für effiziente und sichere OTA-Softwareaktualisierungen. Angesichts des in den nächsten Jahren weiter zunehmenden Umfangs von Fahrzeugfunktionen und der damit einhergehenden Notwendigkeit, diese stets aktualisieren zu können, wird für diesen Markt ein starkes Wachstum erwartet.

Im Vergleich zu derzeit verfügbaren Lösungen kann Aurora Labs mit der auf maschinellem Lernen basierenden Technologie Softwarefehler erkennen und ohne Zeitverlust Systemupdates für das gesamte Fahrzeug durchführen. Sollten Updates fehlerhaft sein, lässt sich mit der Technologie der Australier eine vorherige und funktionsfähige Softwareversion wiederherstellen. Dadurch sollen Ausfallzeiten vermieden und die Updatezeit um bis zu 90 Prozent reduziert werden, teilt das Unternehmen mit.

„Software wird in Zukunft der große Differenzierungsfaktor im Fahrzeug sein und effiziente Softwareupdates eine immer wichtigere Rolle spielen. Mit unserem Investment in Aurora Labs erweitern wir unser Beteiligungsportfolio um ein Unternehmen in einem Markt mit starkem Wachstumspotenzial“, unterstreicht Lutz Meschke, der seit Juli für das Porsche-Vorstandsressort Beteiligungsmanagement zuständig ist.

Die Porsche SE erwartet, dass derartige Serviceleistungen deutlich an Relevanz gewinnen werden. Die Beteiligung an Aurora Labs ergänzt die zukunftsorientierten Venture Capital-Investments der Porsche SE in die beiden 3D-Druck-Spezialisten Markforged und Seurat Technologies sowie das auf den Lidar-Bereich spezialisierte Unternehmen Aeva.

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