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Mit 20 Vorserien-Hybrid-Modellen hat Ford in London die Auswirkungen auf den städtischen Emissionsausstoß untersucht. Bild: Ford

| von Werner Beutnagel

Innerhalb der Tests, die der US-Autobauer mit lokalen Partnern durchführte, kamen 20 Vorserienfahrzeuge zum Einsatz, die in zwölf Monaten rund 240.000 Kilometer zurücklegten. Bei dem Praxistest sollte untersucht werden, ob Unternehmen die typischen Aufgabenfelder von dieselgetriebenen Nutzfahrzeugen auch mit Plugin-Fahrzeugen abdecken können.

Innerhalb des innerstädtischen Güterverkehrs in London entfallen rund 75 Prozent auf leichte Nutzfahrzeuge, im Versuch konnte gezeigt werden, dass rund 49 Prozent der Testfahrten im reinen Elektromodus absolviert werden konnten. Ford hat angekündigt, die Testergebnisse in die Optimierung der Serienversionen der Hybrid-Modelle des Ford Transit Custom und des Ford Tourneo einfließen zu lassen, die Ende 2019 in den Handel kommen sollen. Zu den Verbesserungen gehören eine optimierte Motorleistung und überarbeitete Anzeigen, um Fahrern eine besser Akku-Regeneration zu ermöglichen.

Weitere Daten sollen Feldversuche in Köln und Valencia liefern.Ab dem Jahr 2021 möchte Ford das Modell Transit zudem als rein batterieelektrische Variante auf den Markt bringen.

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