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Im Forschungsprojekt „E-Mobility-LAB Hessen“ testet Opel künftig Ladeszenarien für Elektroautos. Bild: Opel

| von Werner Beutnagel

Für das dreijährige Projekt „E-Mobility-LAB Hessen“ errichtet der Autobauer ein eigenes Lade- und Infrastruktursystem für E-Fahrzeuge. Insgesamt sollen mehr als 160 Charging Points entstehen, mit denen die E-Flotte des Entwicklungszentrums künftig geladen werden können. Die Installation der ersten Ladesäulen auf dem Opel-Gelände in Rüsselsheim sowie dem Testzentrum in Rodgau-Dudenhofen soll in wenigen Monaten beginnen.

Basierend auf realen Daten plant der Autobauer so Simulationen verschiedener Szenarien rund um die E-Mobilität. Unter anderem möchten die Projektpartner Erkenntnisse über das Ladeverhalten und die Anforderungen an den Netzausbau gewinnen. Unter anderem kommt hierfür ein intelligentes Steuersystem zum Einsatz, mit dessen Hilfe Ladestrom und Ladezeitpunkt an die jeweiligen Nutzung der Fahrzeuge anpasst werden soll. Erklärtes Ziel des Projektes sei es, so der Autobauer, mit einem minimalen Ausbau des bestehenden Stromnetzes den hohen Energiebedarf der Flotte abzudecken.

Im Testzentrum Rodgau-Dudenhofen wird zudem ein modularer Second-Life-Batteriespeicher installiert, in dem Fahrzeugbatterien des Opel Ampera wiederverwendet werden. Zum Einsatz kommen hier 18 Fahrzeugbatterien, deren Speicherkapazität Opel zufolge ausreicht, um einen Vier-Personen-Haushalt einen Monat lang mit Strom zu versorgen.

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