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Der autonome Kleinbus Emma verkehrt künftig für vier Wochen am Yachthafen Mainz. Bild: R+V

| von Werner Beutnagel

Als Projektpartner ist die R+V Versicherung mit an Bord, die unter anderem mit dem Betreiber des Frankfurter Flughafens (Fraport) ein ähnliches Projekt gelauncht hat. Vom vierwöchigen Projekt erhoffen sich die Partner Erkenntnisse über die Potentiale des autonomen Fahrens im öffentlichen Verkehr. Unter anderem soll im Rahmen der wissenschaftlichen Projektbegleitung ergründet werden, wie Fußgänger oder Radfahrer auf der Fahrzeug reagieren, welche Eindrücke Passagiere haben und welche Aufgaben auf Mitarbeiter des Nahverkehrs zukommen. Zudem möchte die Mainzer Mobilität Erkenntnisse dafüber sammeln, inwieweit autonome People Mover zur flexiblen Versorgung von Randgebieten genutzt werden können.

„Wir sind uns sicher, dass das autonome Fahren die Mobilität der Menschen und damit auch die Nahverkehrsbranche verändern wird. Für uns ist es sehr spannend, Erkenntnisse über die Möglichkeiten und Potenziale dieser Technologie aus erster Hand zu bekommen und wir sind sehr stolz darauf, ein solches Testprojekt hier bei uns in Mainz zu realisieren. Wir begreifen es als Auftakt für weitere Aktivitäten in diesem Bereich“, so Eva Kreienkamp, Geschäftsführerin der Mainzer Mobilität.

Der Elektrokleinbus fährt täglich autonom am Winterhafen entlang des Rhein und wird dabei permanent von einem Operator überwacht. Der genutzte People Mover hört auf die Bezeichnung EMMA („Elektromobilität Mainz autonom“), die im Rahmen eines Namenswettbewerbs bei Facebook bestimmt wurde.

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