Kunden fordern größere Modellvielfalt

Um Kunden vom E-Auto zu überzeugen, sind niedrigere Preise, eine bessere Infrastruktur sowie eine größere Auswahl bei den Modellen von Nöten, so eine Studie. Bild: Renault

| von Werner Beutnagel

Aktuell liegen jedoch die Preisgestaltung und das Angebot unter den Erwartungen potentieller Kunden, die eine YouGov-Umfrage im Auftrag von mobile.de zeigt. Besonders offen für die Anschaffung eines Stromers sind Menschen zwischen 25 und 34 Jahren (51 Prozent), am wenigsten ausgeprägt ist das Interesse in der Altersgruppe über 55 (40 Prozent).

57 Prozent der Befragten fühlen sich informiert, wenn es um E-Autos geht. Die Mehrheit empfindet jedoch die Modellauswahl als zu gering und die Preise als zu hoch. Konkret wünscht sich laut Studie jeder Dritte (34 Prozent) Preisnachlässe, jeder Fünfte (22 Prozent) würde die Anschaffung eines E-Autos in Erwägung ziehen, wenn es eine größere Modellauswahl gäbe.

Neben Preis und Angebot bemängelt jeder Zweite die lückenhafte öffentliche Ladeinfrastruktur (52 Prozent) und die langen Ladezeiten (51 Prozent), rund zwei von fünf Befragten fehlt zudem die Möglichkeit, zu Hause oder am Arbeitsplatz zu laden. Gleichzeitig würde jeder Fünfte auf Basis einer besseren Ladeinfrastruktur einen Kauf in Betracht ziehen.