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Das Ulsan Nationale Institut für Wissenschaft und Technologie aus Südkorea hat einen neuen Katalysator zur Verbesserung der Ladeleistung von Metall-Luft-Batterien entwickelt. Bild: GM

| von Yannick Tiedemann

Wie die Nachrichten-Website Green Car Congress berichtet, wird dabei der Metallkatalysator (Kobaltoxid) in einer dünnen Schicht auf dem Katalysator auf Mangan-Basis aufgetragen. Die Synerie zwischen beiden Katalysatoren ist dann optimal, wenn der Abscheidungsprozess 20 Mal wiederholt wird.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien verwenden Metall-Luft-Batterien Sauerstoff aus der Umgebungsluft als Ressourcen zum Speichern und Umwandeln von Energie. Der Sauerstoff reagiert dabei mit Metall und erzeugt so Strom. Metall-Luft-Batterien gehören derzeit zu den leichtesten und kompaktesten Batterietypen. Aufgrund ihrer hohen Energiedichte gelten sie als Option für Elektrofahrzeuge der nächsten Generation.

Dem Bericht zufolge verwenden die vorhandenen Metall-Luft-Batterien allerdings seltene und teure Metallkatalysatoren. Beispielsweise kommt Platin für die Luftelektroden zum Einsatz. Dies hat die weitere Kommerzialisierung auf dem Markt bisher behindert. Es wird jedoch mit verschiedenen Metallen geforscht, um die Praktikabilität dieser Batterien zu verbessern.

Autor: Jonas Rosenberger

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