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Die Entwicklung gemeinsamer elektrischer Nutzfahrzeuge ist das Ziel einer Zusammenarbeit zwischen Hyundai, Kia und Arrival. Bild: Arrival

| von Stefan Grundhoff

In Zusammenarbeit mit Arrival, einem 2015 gegründeten Start-up-Unternehmen für Elektrofahrzeuge aus dem Vereinigten Königreich, wollen Hyundai und Kia künftig elektrische Kleinbusse und andere Fahrzeuge für Logistik und Carsharing entwickeln. Gemeinsam mit Arrivals skalierbarer id="content_ad_1" class="pull-left" data-google-query-id="COOeqOLxh-cCFZc24AodGqMKgQ"> Elektro-Plattform werde man zudem weitere Mobilitätskategorien bedienen. Ziel ist es, die Fahrzeuge zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten zu können.

Die gemeinsame strategische Investition umfasst in Summe 100 Millionen Euro, teilen die Partner mit. 80 Prozent davon stammen von Hyundai, die restlichen 20 Prozent von Kia. Durch die Kooperation mit Arrival wollen Hyundai und Kia auf den „rasant wachsenden Bedarf für umweltfreundliche Nutzfahrzeuge in Europa“ reagieren. Insgesamt erhoffen sich die Unternehmen von der Zusammenarbeit eine Beschleunigung der Entwicklung weg von der Einstufung als Autobauer und hin zu einer Rolle als Anbieter sauberer Mobilität.

„Der umweltfreundliche Fahrzeugmarkt in Europa dürfte wegen einer zunehmenden Umweltgesetzgebung schnell anwachsen“, sagte Hyundai-Entwicklungschef Albert Biermann. „Durch die gemeinsame Entwicklung kommerzieller E-Fahrzeuge mit Arrival sind wir in der Lage, einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen und unsere Führerschaft auf dem weltweiten Markt für umweltfreundliche Mobilität zu etablieren.“

Autor: Jonas Rosenberger