| von Gert Reiling

Ein Automotive-Werk hat Kaco new energy an seinem Hauptsitz in Neckarsulm in Betrieb genommen. Mit der Entwicklung von Komponenten für die Automotive-Industrie weitet der Spezialist für Solar-Wechselrichter seine Geschäftstätigkeit auf die Elektromobilität aus.

In Neckarsulm entwickelt die Automotive-Sparte von Kaco new energy einen kompletten Antriebsstrang für Elektroautos. Dazu Ralf Hofmann, Geschäftsführer von Kaco new energy: ,,Die Automotive-Sparte soll unser zweites Standbein werden.“

Das Unternehmen entwickelt derzeit in Kooperation mit Volkswagen ein On-board-Batterieladegerät für das Hybrid-Modell Golf TwinDrive. Neben der Optimierung von Volumen und Gewicht ist die Möglichkeit, auch in das Stromnetz zurückspeisen zu können, eine zentrale Anforderung an das neue Gerät.

„Mittelfristig werden wir sehr viele Elektroautos über ganz Deutschland verteilt haben“, sagt Volker Dietrich, Automotive-Bereichsleiter bei Kaco new energy. „Da liegt es nahe, die Batterien der Autos als virtuelle Speicher zu nutzen.“ Ein Großteil der Pkw parkt täglich länger als 23 Stunden. In dieser Zeit werden sie mit regenerativer Energie geladen. Elektroautos könnten Energie bei kurzfristigen Bedarfsspitzen wieder in das Netz zurückspeisen.

Dazu ist ein bidirektionales Ladegerät nötig, das Energie in beide Richtungen speisen kann. KACO new energy ist derzeit das erste Unternehmen am Markt, das ein solches Gerät anbietet.

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