Hyundai_autonom4_Ioniq

Der südkoreanische OEM testet das hochautomatisierte Fahren unter Realbedingungen. Bild: Hyundai

| von Claas Berlin

In der niedersächsischen Stadt nutzt der Hyundai Ioniq den Prototyp einer intelligenten Ampelanlage, die mit autonom fahrenden Fahrzeugen kommunizieren kann. Bei der Erprobung geht es vor allem darum, Kreuzungen mit hochautomatisierten Fahrzeugen unter realen Verkehrsbedingungen zu passieren.

Sowohl Geschwindigkeitsanpassungen als auch Spurwechsel konnten mittels der Interaktion mit der an den Kreuzungen installierten Technologie bereits bei Fahrten im niederländischen Helmond erprobt werden. Die C2X-Kommunikation macht es beispielsweise möglich, in Abstimmung mit der Signalanlage die Geschwindigkeit des Wagens so anzupassen, dass entweder eine Grünphase noch genutzt oder im Vorfeld einer Rotphase frühzeitig das Tempo reduziert wird.

Die Kommunikation mit anderen Fahrzeugen liefert ebenfalls ein Szenario für die Erprobung: So kann das Forschungsfahrzeug zum Beispiel vor einem Abbiegevorgang von einem anderen Wagen, der aus der Seitenstraße kommt, Informationen darüber erhalten, ob dort Fußgänger die Straße überqueren.

Weitere Stationen des hochautomatisierten Ioniq in Deutschland sind das Testgelände im rheinland-pfälzischen Pferdsfeld sowie die Anlage der Technischen Universität Darmstadt im hessischen Griesheim, auf denen die Stabilität der Softwareprogramme erprobt wird.

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