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Mit Hilfe von Fahrzeugsensorik möchte der Kartendienst Here die Navigation verbessern. Bild: Here

| von Werner Beutnagel

Der Kartendienst Here hat die Einführung der neuen Generation des eigenen Dienstes für Echtzeitverkehrsinformationen angekündigt. Erstmals sollen dabei Echtzeit-Sensordaten von BMW-, Audi- und Mercedes-Benz-Fahrzeugen sowie GPS-basierte Verkehrsflussdaten in den Service integriert werden. Dies solle, so der Kartendienst, die Navigation für den Benutzer aktueller und präziser gestalten. Bis dato basierte der Dienst auf Milliarden von täglich erfassten GPS-basierten Verkehrsflussdaten und über 100 verschiedenen Quellen zum Verkehrsfluss und zu dessen Störungen.

Die neue Version von Here Real-Time Traffic deckt mehr als 60 Länder ab, in rund der Hälfte werden Informationen zu Störfällen und Warnungen vor Stauenden angeboten. Zur Bereitstellung der Funktion setzt der Kartendienst unter anderem auf Sensordaten, die auf harte Bremsmanöver hinweisen. „Dies ist weltweit der erste Verkehrsdienst, der reichhaltige Fahrzeugsensordaten von miteinander im Wettbewerb stehenden Automarken verbindet“, sagte Ralf Herrtwich, Senior Vice President Automotive bei Here Technologies. „Während der Dienst es Fahrern bereits heute ermöglicht, fundierte Entscheidungen hinter dem Steuer zu treffen, bringt er uns auch der Realisierung unserer Vision von einer digitalen Repräsentation des Straßennetzes in Echtzeit näher. Diese ist sowohl für Fahrzeugassistenzsysteme als auch für das autonome Fahren notwendig.“

Nach der Integration der Fahrzeuge der Marken Audi, BMW und Mercedes-Benz sei für 2018 und darüber hinaus mit „einem weiteren Anstieg der Flottengröße zu rechnen“, so die Mitteilung des Kartendienstes. Dies lässt sich durchaus als Hinweis auf neue Partnerunternehmen verstehen, Medienberichten zufolge stehen Continental und Ford kurz vor einem Einstieg bei Here.

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