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Mit der neuen kognitiven Moboilitätsplattform sollen Autofahrer künftig mehr mit ihrer Zeit anfangen können. Bild: General Motors

| von Yannick Tiedemann

General Motors und IBM wollen den Konnektivitätsdienst OnStar und den Supercomputer Watson auf einer kognitiven Mobilitätsplattform zusammenführen. Das System mit Namen „OnStar Go“ soll Anfang 2017 auf den Markt kommen, ließen beide Unternehmen verlauten. Es soll Autokunden personalisierten Content über das Fahrzeug-Dashboard und andere digitale Kanäle des OnStar Go-Ökosystems bereitstellen.

Aus der Kombination von Fahrzeugvernetzung und Watsons Möglichkeiten der Datenverarbeitung sollen Fahrern und Passagieren effizientere und sichere Fahrerlebnisse garantiert werden. „Durchschnittlich verbringen Menschen in den USA über 46 Minuten am Tag in ihrem Auto und suchen nach Wegen, ihre Zeit zu optimieren“, sagt Phil Abram, Executive Director, GM Connected Products and Strategy. „Indem wir OnStars Konnektivität ausbauen und sie mit der Power von Watson verbinden, wollen wir sicherere, einfachere und bessere Lösungen anbieten, die die Mobilitätserfahrung unserer Kunden wertvoller und produktiver machen.“

Das Prinzip hinter der neuen Mobilitätsplattform basiert auf der Künstlichen Intelligenz des Watson-Computers: Mit Zustimmung des Kunden erlernt Watson die Vorlieben des Fahrers und wendet Machine Learning und Datenauswertungs-Methoden an, um Verhaltens- und Entscheidungsmuster zu erkennen. Mithilfe dieser Informationen können Partnerunternehmen gezielt individualisierte und ortsbezogene Angebote direkt ins Auto liefern. Von OnStar Go sollen Unternehmen wie ExxonMobil, Glympse, Mastercard und Parkopedia profitieren können.