Ford entwickelt Technologie, um Fahrrad- und Autofahrer vor „Dooring“-Unfällen zu schützen

Mit der Lösung von Ford sollen Verkehrsunfälle, bei denen Radfahrende durch das Öffnen der Autotür stürzen oder sonstig zu Schaden kommen, verhindert werden. Bild: Ford

| von Claas Berlin

Die Ausstiegswarnfunktion bietet Verkehrsteilnehmern und Fahrzeuginsassen visuelle und akustische Warnungen, wenn das System feststellt, dass das Öffnen der Tür eines Autos zu einer Kollision führen könnte. Das System könnte auch verhindern, dass sich eine Fahrzeugtür in solchen Gefahrenmomenten vollständig öffnet.

In einer Gefahrensituation warnen LED-Lichter, die sich an der Verkleidung des Außenspiegels befinden, herannahende Verkehrsteilnehmer. Eine weitere Warnung erfolgt durch einen LED-Leuchtstreifen entlang der Türinnenverkleidung, der beim Öffnen der Tür sichtbar wird. Die Ford-Entwickler testen außerdem einen neuen Mechanismus für die Autotür, der vorübergehend verhindert, dass sie sich vollständig öffnet, bis sich der vorbeifahrende Verkehrsteilnehmer wieder sicher vom Fahrzeug entfernt hat.

Diese Funktion kann im Notfall manuell außer Kraft gesetzt werden. Nach unternehmensinternen Tests mit Fahrern und Radfahrern werden die Ingenieure in den kommenden Monaten zudem Kundenbefragungen durchführen. Die Studien sollen laut Ford unter anderem sicherstellen, dass die Technologie zu den Bedürfnissen und Gewohnheiten der Verkehrsteilnehmer in verschiedenen Märkten passt.

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