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Ford bietet die neueste Generation des Infotainmentsystems Sync ab diesem Jahr auch in Europa an. Bilder: Ford

| von Pascal Nagel

Ford führt im Sommer Sync 3 in Europa ein. Die aktuelle Generation des Kommunikations- und Entertainmentsystems hat der OEM nun auf dem Mobile World Congress in Barcelona gezeigt. Ab Mitte des Jahres soll Sync 3 als optionales Ausstattungsfeature für die Modelle Mondeo, S-Max und Galaxy verfügbar sein.

Die neueste Generation von Fords Infotainmentsystem verfügt etwa über eine umfassende Sprachsteuerung. So soll es möglich sein, mit simplen Befehlen wie „ich will einen Kaffee“ oder „ich benötige Benzin“ die Navigation zum entsprechenden Point-of-interest zu starten. Ford arbeitet in diesem Zusammenhang auch an der .

Ein weiteres neues Feature ist die Integration eines Notrufassistenten: Sobald im Falle eines Unfalls ein Airbag ausgelöst oder die Kraftstoffpumpe sich automatisch abschaltet, setzt der Notruf-Assistent über eines der per Bluetooth eingebundenen Mobiltelefone der Fahrzeuginsassen einen Notruf ab. Außerdem stehen dem Nutzer sowohl Apple Carplay als auch Android Auto zur Verfügung.

Neben dem Infotainmentsystem kündigt Ford zudem die Verfügbarkeit der Mobilitätsplattform FordPass in Europa an. Voraussichtlich ab diesem Sommer sollen europäische Ford-Kunden das Angebot nutzen können. In Deutschland umfasst dies etwa das Carsharing-Angebot von Ford Carsharing und Flinkster. Zudem greift FordPass auf die Park-App Parkopedia zu, die über eine Datenbank von europaweit 15 Millionen Stellplätzen verfügt.

„Die völlig neue FordPass-Plattform, die wir in Europa noch in diesem Jahr starten werden, ist auf die realen Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten. Es geht um Informationen, die den Verbraucher mit der Welt verbinden und den Alltag für ihn einfacher macht“, sagt Ford-Chef Mark Fields. Neue Partner von FordPass sind zudem der Mineralölkonzern BP sowie Mobile City, einer der führenden Anbieter für mobiles Bezahlen von Parkplätzen.

Die Bedeutung der Mobilfunkmesse in der spanischen Metropole für die Autoindustrie wird vor allem dadurch deutlich, dass längst nicht nur Infotainment- und Konnektivitätsdienste gezeigt werden. So feiert auch das aktuelle Facelift des Kuga Premiere auf dem Mobile World Congress. Das SUV zeigt sich dabei nicht nur äußerlich verändert: Im Innenraum wurden einige Knöpfe und Schalter gestrichen, die Bedienung soll noch intuitiver ausfallen, so Ford.

 

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