| von Gert Reiling

Als ,,drittes Auge“ des Autofahrers  ist das ,,Mobileye“ eine einzigartige Kameralösung: Die Kamera vorn im Auto an der Windschutzscheibe warnt sowohl vor Auffahrkolliskionen und der Unterschreitung des Mindestabstandes wie auch vor dem unbeabsichtigtem Verlassen der Fahrspur. Und es wird nie müde, kann nicht abgelenkt werden und hilft so dem Fahrer wirksam, Unfälle zu vermeiden.

Entwickelt hat das ,,dritte Auge“ mit der technischen Bezeichnung Mobileye C2-170 die niederländische Firma Mobileye, in Deutschland wird es von der Kienzle Automotive vertrieben, die mit Mobileye einen Kooperationsvertrag geschlossen hat. ,,Ich kenne kein System mit vergleichbarer Funktion, Qualität und Zuverlässigkeit,”  meint Kienzle-Geschäftsführer Achim Weidt. Einzigartig sei die Fähigkeit des Systems, die Entfernung zu Fahrzeugen und Fahrbahnmarkierung zu messen, diese in Relation zur Fahrgeschwindigkeit zu setzen und den Fahrer rechtzeitig akustisch und visuell zu warnen. Eine 0,5-Sekunden-Warnung im Voraus kann 60 Prozent der Auffahrunfälle und 1,5 Sekunden Vorwarnzeit sogar 90 Prozent aller Auffahrunfälle vermeiden.
Das Fahrerassistenzsystem wurde speziell zur Nachrüstung entwickelt und lässt sich deshalb mit geringen Aufwand in alle Pkw, Lkw und andere Nutzfahrzeuge einbauen.  Mobileye-Produkte mit dem EyeQ-System werden schon seit drei Jahren in Modelle der Marken BMW, GM und Volvo integriert. Mit dem neuen Produkt soll vor allem der Nachrüstmarkt erschlossen werden.

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