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Wasserstoff-Mobilität fristet bislang noch ein Nischendasein. Bild: Daimler

| von Claas Berlin

Am Rande des G20-Ministertreffens in Japan diese Woche haben sich Vertreter der Europäischen Union, der Vereinigten Staaten und Japans auf eine Kooperation bei Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologien geeinigt. Alle drei Akteure sehen darin „signifikante Vorteile“ für den Energie-Sektor, die Wirtschaft und die Umwelt, heißt es in einer entsprechenden Erklärung.

Geplant sei nun, bei der Anwendung von neuen Technologien zusammenzuarbeiten sowie Vorschriften und Standards international zu harmonisieren. Darüber hinaus wollen die Partnerländer künftig gemeinsam an Wasserstoff-Sicherheit und dem Ausbau der Infrastruktur forschen und entsprechende Lösungen entwickeln. Ein Rahmenwerk für die Zusammenarbeit soll bis Ende September 2019 entstehen, heißt es.

Trotz des Hypes um batterieelektrische Mobilität gilt die wasserstoffbetriebene Brennstoffzelle seit Jahren als durchaus vernünftige Alternative. Die Technologie hat unter anderem bei der Tankdauer und der Reichweite Vorteile gegenüber Elektroautos mit Akku. Vor allem Hersteller aus Asien haben seit längerem Brennstoffzellenfahrzeuge im Portfolio, aber auch deutsche Hersteller ziehen langsam nach.

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