Elektrobit stellt Plattform für E/E-Architekturen vor

EB Xelor vereint OS- und Sicherheitssoftware und soll die Entwicklungsprozesse für neue Fahrzeugarchitekturen beschleunigen und Engineering-Kosten reduzieren. Bild: Elektrobit

| von Götz Fuchslocher

EB Xelor soll Automobilherstellern und Tier 1-Zulieferern eine sichere, stabile und leicht zu aktualisierende Basis für die Software-Infrastruktur zukünftiger E/E- Fahrzeuggenerationen bieten. Dem Anbieter von Embedded- und Connected-Software-Lösungen und Dienstleistungen zufolge vereint EB Xelor bewährte Software von Elektrobit mit Open-Source- und Drittanbieter-Software sowie Tools und Diensten, die für HPC-Umgebungen entscheidend sind, jedoch Fahrzeuge nicht zwingend voneinander differenzieren. Bei der Verwendung der Softwareplattform sehe man Einsparpotenziale im Bereich der gesamten Engineering-Kosten von um die 30 Prozent, heißt es seitens Elektrobits.

EB Xelor verfügt dem Anbieter zufolge über einen leistungsstarken Functional-Safety-Software-Stack basierend auf Linux und Adaptive Autosar, einen Echtzeit- und Safety-Software-Stack auf Basis von Classic Autosar, der über den Hypervisor EB Tresos bereitgestellt wird, sowie Software für HPC-Updates und Funktionen zur Plattform-Zustandsverwaltung. Darüber hinaus enthält die Lösung Tools und Dienste zur Automatisierung von Builds und zur Vereinfachung der Integration. Die Plattform EB Xelor ist für HPC-Umgebungen mit System-on-Chip-Geräten (SoC) von NXP und Renesas optimiert. Automobilhersteller können diesen Stacks eigene fahrzeugspezifische Software hinzufügen.

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