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Rascher Battteriewechsel an speziellen Ladestationen: Mit diesem Konzept der Elektromobilität ist Better Place offenbar gescheitert. Foto: Better Place

| von Gert Reiling

Geringes Kundeninteresse, Fortschritte bei Schnelllade-Verfahren für Akkus und die faktische Kündigung der Kooperation durch den Partner Renault:  Das israelische Unternehmen Better Place ist mit seinem Konzept von Batteriewechselstationen für Elektroautos gescheitert und hat Konkurs angemeldet.

Vor sechs Jahren hatte Shai Agassi, vorher im SAP-Vorstand und als ,,IT-Wunderkind“ gefeiert, Better Place gegründet und wenig später Renault als Partner gewonnen – der französische OEM stattete sein Elektromodelle speziell für den Service an den Wechselstationen aus. Doch die Kundenzahl blieb stets auf ein paar hundert beschränkt.. Erprobt wurde das System lediglich in Israel und Dänemark, ähnliche Versuche in Australien und den USA wieder abgebrochen.

Modenrne Schnelllade-Verfahren statt der bisher extrem langen Batterie-Ladezeiten allerdings ließen Fragen nach dem Sinn von Better Place aufkommen. Partner Renault rüstet seine E-Modelle wieder für konventionelles Laden statt Batteriewechsel aus. Shai Agassi hat sich vor einigen Monaten aus Better Place zurückgezogen, das Unternehmen angeblich einen Schuldenberg im hohen neunstelligen Millionenbereich angehäuft.

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