| von Hilmar Dunker

Für „das Bündel von Sicherheits- und Fahrerassistenzsystemen im Ford Focus, das erstmals in einem Serienfahrzeug des C-Segments in dieser umfangreichen Kombination verfügbar ist,“ hat der OEM jetzt den prestigeträchtigen „Allianz Sicherheitspreis Genius 2012“ erhalten.

,,Fahrer-Assistenzsysteme sind nach dem Sicherheitsgurt die wichtigsten Lebensretter. Dem diesjährigen Preisträger ist es gelungen, mit den verschiedenen Ausstattungspaketen für den Ford Focus erstmals in einem Fahrzeug der Kompaktklasse diese neuen Fahrsicherheitssysteme für eine breite Käuferschicht bereitzustellen,“ erklärte  Karsten Crede, Vorstand der Allianz Global Automotive.

Als erstes europäisches Serienmodell von Ford kann die aktuelle Ford Focus-Baureihe – sie kam Mitte 2011 auf den Markt – mit einer Fülle von Fahrer-Assistenzsystemen aufwarten, von denen fünf auf einer an der Windschutzscheibe installierten Frontkamera basieren. Wie ein zusätzliches Augenpaar dienen sie allein einem Zweck:  Sie erleichtern es dem Fahrer, entspannt und vor allem sicher das Fahrziel zu erreichen.

Der Fahrspur-Assistent etwa warnt den Fahrer über leichte Vibrationen im Lenkrad, sobald die digitale Frontkamera ein möglicherweise ungewolltes Verlassen der Fahrspur diagnostiziert. Der Fahrspurhalte-Assistent kombiniert die Möglichkeiten der Spurhalte-Warnung mit der elektrischen Servolenkung: Es löst  nicht nur einen Vibrationsalarm aus, sondern warnt den Fahrer auch durch sanftes und präzises Gegensteuern.

Der Müdigkeitswarner erkennt den Aufmerksamkeitsgrad des Fahrers, indem er Informationen der Frontkamera über die Spurhaltegenauigkeit oder auch die Gierwinkelraten des Fahrzeugs mit hinterlegten Sollwerten vergleicht. Bei zunehmender Ermüdung  ertönt ein Warnsignal und eine Info auf dem zentralen Display – bis hin zur permanenten Warnmeldung.

Mit dem Verkehrsschild-Erkennungssystem kann die digitale Frontkamera Verkehrszeichen entlang beider Seiten der Straße identifizieren und leitet diese Informationen – zum Beispiel über Tempolimits oder Überholverbote – über das zentrale Display in der Instrumententafel an den Fahrer weiter. Der Fernlicht-Assistent wechselt automatisch von Fern- auf Abblendlicht und umgekehrt.

Das „Active City Stop“-System schützt vor Auffahrunfällen bei geringen Geschwindigkeiten. Erkennt die Elektronik, dass Objekte in Front des Fahrzeugs eine Unfallgefahr darstellen, berechnet sie die notwendige Bremswirkung und baut Bremsdruck auf. Bleibt eine Reaktion des Fahrers aus, übernimmt das System die rettende Initiative.

Ein im wahrsten Sinne des Wortes wegweisendes Feature des Ford Focus ist der Einpark-Assistent. Er lenkt den Wagen in längs zur Fahrtrichtung liegende Parkplätze. Bereits Lücken, die lediglich 20 Prozent länger sind als das Fahrzeug selbst, genügen. Während des Einparkvorgangs übernimmt das System komplett die Lenkarbeit. Der Fahrer bleibt für die Bedienung des Gas- und Bremspedals sowie für die Wahl des Vorwärts- oder Rückwärtsgangs zuständig.

 

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