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Funktionale Sicherheit und Cyber Security nehmen einen immer größeren Stellenwert ein. Bild: EDAG

| von Fabian Pertschy

Die EDAG Group wird Anfang 2020 ein eigenes Kompetenzzentrum für „Funktionale Sicherheit & Cyber Security“ in Weinheim gründen. Damit reagiert das Unternehmen auf die zunehmend komplexere Aufgabenstellung im Rahmen der funktionalen Sicherheit von Fahrzeugen. Die Digitalisierung mit dem perspektivischen Weg hin zu autonomem Fahren und Car2X-Funktionen würde die Komplexität des Security-Nachweises deutlich erhöhen, hieß es von Unternehmensseite.

„Aktuell kann man zudem innerhalb der Gesellschaft eine zunehmende Null-Toleranz Haltung gegenüber Personenschäden aufgrund technischer Fehlfunktionen feststellen“, erläutert Volker Häussler, Leiter des zukünftigen EDAG Kompetenzzentrums Funktionale Sicherheit & Cyber Security.

Im ersten Quartal 2020 werden an dem Standort im Rhein-Neckar-Kreis 25 Experten ihre Arbeit im Bereich der gesamtheitlichen Sicherheitskonzepte aufnehmen. Neben der externen Dienstleistung für Hersteller und Zulieferer unterstützt das neue Kompetenzzentrum zudem das weltweite Standortnetz der EDAG Group im Rahmen komplexer Fahrzeugentwicklungsprojekte.

Das Engineering-Unternehmen plant, das Personal des Kompetenzzentrums bis Ende des Jahres auf über 50 Mitarbeiter aufzustocken. „Durch ein unabhängig überwachtes Ausbildungsprogramm führen wir unsere Mitarbeiter gezielt an diese anspruchsvolle Aufgabe heran“, unterstreicht Häussler.

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