| von Gert Reiling

Auf der MobiliTec der Hannover Messe 2013 präsentiert Linde Material Handling drei Fahrzeuge die kaum unterschiedlicher sein können: eine vom klassischen Kutschenbau inspirierte Motordroschke der AAGLAND GmbH & Co. KG, die für Innenstädte entwickelte Hybrid-Kehrmaschine des französischen Herstellers Val’Air S.A.S. und microMAX, das ,,Auto zur (Carsharing-)App“ des Schweizer Autovisionärs Frank M. Rinderknecht.

Eines haben alle drei Fahrzeuge gemein. Die Antriebslösung basiert – wie schon beim Elektro-Stadtauto Karabag New 500 E, das ebenfalls auf dem Stand gezeigt wird – auf einem Linde eco-Kit. Das sind modulare Komplettlösungen bestehend aus Elektromotor, Leistungsmodul, Steuerung und Software, die das Unternehmen seit der Automechanika 2012 für die Elektrifizierung mobiler und stationärer Anwendungen anbietet.

Die Linde eco-Kits sind in den vorkonfektionierten Varianten S, M und L mit einer maximalen Motorleistung von 16, 32 oder 50 Kilowatt erhältlich. Auch wenn die Kits bislang vornehmlich zur Elektrifizierung von Fahrantrieben eingesetzt wurden, sind auch andere Anwendungen – beispielsweise stationär in Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen – realisierbar. Ebenfalls in Betracht kommt die elektrische Ausführung von Nebenantrieben für Klimaanlage, Hydraulikpumpe oder Kompressor in Lkw, Bussen oder anderen großen Nutzfahrzeugen.

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