E.Go könnte Staatshilfe benötigen

Die Corona-Krise trifft den Elektro-OEM E.Go Mobile zu einem kritischen Zeitpunkt. Bild: E.Go Mobile

| von Werner Beutnagel

„Die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihrer Familien steht für uns an erster Stelle. Auch wenn uns das in dieser Phase sehr hart trifft, haben wir beschlossen, die Produktion ab Montag vorübergehend zu unterbrechen und für diese Bereiche Kurzarbeit anzumelden“, sagt Günther Schuh, CEO der E.GO Mobile AG.

Mit den Maßnahmen möchte E.Go unter anderem Produktionsengpässen zuvorkommen, die in den kommenden Wochen in der Lieferkette zu erwarten seien. Mitarbeiter sind aufgerufen, nach Möglichkeit im Home Office zu arbeiten, Konferenzen und Meetings finden virtuell statt. Ebenso sind alle Dienstreisen vorerst abgesagt. Personal vor Ort sei aufgerufen, strenge Hygieneregeln zu beachten.

„Wir haben viele Probleme eines kapitalintensiven Start-Ups mittlerweile gelöst. Wir befinden uns aber noch mitten im Hochlauf. Die Maßnahmen treffen uns in einer empfindlichen Phase. Wahrscheinlich brauchen wir Hilfe von Bund oder Land, um die Corona-Krise auch noch zu überstehen“, so Schuh zum Ausblick.