Ein Fahrer tippt im Auto auf seinen Bildschirm, um die neue Lösung von ZF einzustellen.

Der Fahrer kann mit dem ZF Zero Emission Zone Manager auch individuelle emissionsfreie Zonen bestimmen. Bild: ZF

| von Fabian Pertschy

Mittels zweier digitaler Assistenten will ZF das Fahrverhalten mit Plug-in-Hybriden verändern. In das EVplus-Demofahrzeug verbaut der Zulieferer deshalb einerseits den ZF Zero Emission Zone Manager und andererseits den ZF eDriver Trainer.

Automatischer Wechsel in den E-Modus

Der ZF Zero Emission Zone Manager erkennt, wenn das Auto in ein Null-Emissions-Gebiet oder eine städtische Umweltzone einfährt, informiert den Fahrer mit einem akustischen sowie optischen Signal und schaltet anschließend automatisch in den reinen E-Modus.

„Mit unseren digitalen Assistenten unterstützen wir die PHEV-Fahrer dabei, möglichst viel elektrisch zu fahren. Über Geofencing können wir sicherstellen, dass Plug-in-Hybride in der Stadt und insbesondere in Null-Emissions-Gebieten auch tatsächlich elektrisch unterwegs sind“, erklärt Wolf-Henning Scheider, Vorstandsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG

Das virtuell abgegrenzte Gebiet wird dabei über GPS erfasst und auf dem Navigationsdisplay angezeigt. Das intelligente Energiemanagement des Hybridantriebs sorgt in Verbindung mit der Routenplanung zudem dafür, dass genügend Energie für das Durchfahren dieser Gebiete zur Verfügung steht.

Neben den behördlich festgelegten Umweltzonen, die per Over-the-Air-Update stets auf dem neuesten Stand gehalten werden, hat der Fahrer zusätzlich die Möglichkeit, individuelle Null-Emissions-Gebiete zu erstellen. Dies können laut ZF etwa die eigene tägliche Pendelstrecke oder der Heimatort sein.

Prämien für elektrisches Fahren

Mit dem zweiten digitalen Helfer, dem ZF eDriver Trainer, soll der Fahrer motiviert werden, sein PHEV regelmäßig zu laden und vorwiegend elektrisch zu nutzen. Kern der Funktion ist die volle Transparenz über das eigene Fahr- und Ladeverhalten.

Der Trainer zeigt etwa an, ob das Auto für das ermittelte Fahrprofil häufig genug geladen wird, wie hoch der elektrische Fahranteil ist, wieviel CO2 noch eingespart werden könnte oder wieviel Bremsenergie über Rekuperation zurückgewonnen wird.

Sämtliche Informationen und damit einhergehende Empfehlungen für einen optimierten Fahrbetrieb und die Ladevorgänge erhält der Fahrer in Echtzeit. Um sein Fahrverhalten letztlich positiv zu beeinflussen, ist die Lösung an ein Prämienprogramm geknüpft.

Besonders effiziente PHEV-Fahrer mit hohem elektrischen Fahranteil und effizienter Fahrweise im Hybridmodus erhalten Prämienpunkte, die sie etwa in kostenloses Laden oder kostenloses Parken umwandeln können.

Das EVplus-Demofahrzeug des Zulieferers ZF auf der Straße.
ZF hat die beiden digitalen Assistenten in das Demofahrzeug EVplus integriert. Bild: ZF

Der Eintrag "freemium_overlay_form_cit" existiert leider nicht.