| von Gert Reiling

Hollywood-Star Leonardo DiCaprio erhält in Kürze den ersten serienreifen Elektro-Sportwagen mit einem neuen Hybrid-Konzept von Fisker.

Damit ist das erst 2007 gegründete Unternehmen Fisker gut fünf Monate schneller als General Motors, dessen Modelle erst Ende des Jahres ausgeliefert werden sollen.

In Valmet (Finnland) werden zunächst fünf Fisker Karma in der Woche gefertigt, ab November sind 300 Stück pro Woche geplant. Bisher sind schon 3 000 Stück der Elektro-Sportwagens vorbestellt. Zu den ersten Kunden gehören die amerikanischen Top-Politiker Al Gore und Colin Powell Wer einen Karma (Preis: 71 500 Euro) bestellt, muss sich gedulden. Man kommt bis 2012 auf die Warteliste.

Der Fisker Karma ist das weltweit erste Auto, welches komplett von Elektromotoren angetrieben wird und dennoch keine Reichweitenprobleme hat. Grund: Die Batterien im Auto werden unterwegs mit einem Benzinmotor aufgeladen. Trotz des umweltfreundlichen Antriebs ist der Fisker Karma durchaus sportlich: Das 2,2 Tonnen Auto ist 201 km/h schnell. In 5,9 Sekunden beschleunigt der sportliche Viertürer auf 100 km/h. Der Akku ist im Mitteltunnel untergebracht.

Rein elektrisch hat der Karma eine Reichweite von 80 Kilometern. Danach wird ein 260 PS-Benzinmotor gestartet, der einen Generator für die E-Motoren antreibt und so die Reichweite um 403 Kilometer erweitert. Im Mix-Betrieb kommt der Karma dabei auf 2,4 Liter Durchschnittsverbrauch.

Fisker Automotive hat inzwischen 300 Mitarbeiter in der Firmenzentrale in Anaheim/Kalifornien. In Wilmington/Delaware sollen ab Juli 120 Mitarbeiter in der Fertigung eingestellt werden und mit dem ,,Nina“ ein familienfreundliches Elektroauto bauen, das ab 2013 verkauft werden soll.

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