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Die zunehmende Elektrifizierung macht vor den Zulieferern keinen Halt. Bild: Bosch

| von Claas Berlin

Bei einer etwa auf heutigem Niveau verbleibenden Gesamtinlandsproduktion von rund 5,6 Millionen Pkw im Jahr steigt der Anteil von Elektroautos auf knapp 30 Prozent. Heute liegt er deutlich unter fünf Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Automobilzuliefernetzwerks AMZ und des Chemnitz Automotive Institute CATI, einem Geschäftsbereich an der Technischen Universität Chemnitz.

Auf den Straßen sei die Trendwende hin zur Elektromobilität laut der Studienautoren zwar noch nicht sichtbar, aber in den Strategien der Automobilhersteller nehme sie deutlich Fahrt auf. So zwingen  regulatorische Auflagen wie CO2-Limits in Europa oder E-Auto-Quoten in China die OEMs, ihr Produktportfolio zu elektrifizieren, heißt es weiter.

„Die Autohersteller haben ihre Elektromobilitätsstrategien bis 2025 formuliert. Damit gehen zum Teil einschneidende Veränderungen im gesamten Fahrzeugportfolio einher, die sich auf die Partner in der Wertschöpfungskette auswirken“, unterstreicht  AMZ-Manager Dirk Vogel.

Die Zulieferindustrie sollte sich daher möglichst schnell auf das stark wachsende Produktionsvolumen bei batterieelektrischen Fahrzeugen in Deutschland einstellen und aus den damit einhergehenden Veränderungen in den Wertschöpfungsstrukturen ihre strategische Ausrichtung für die nächsten fünf bis zehn Jahre definieren, betonen die Studienautoren.