E-Smart beim Ladevorgang

Der deutsche Markt für Batterien ist im vergangenen Jahr deutlich gewachsen. Grund sind unter anderem E-Fahrzeuge.

| von Werner Beutnagel

Zu diesen Ergebnissen kommt eine Analyse des Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI). Seit 2013 sei der Markt für Lithium-Ionen-Batterien sogar um den Faktor Acht gewachsen. Für 2019 zeichnet der ZVEI ein Marktvolumen von 4,2 Milliarden Euro aus, davon entfallen 1,6 Milliarden auf Lithium-Ionen-Akkus. Während die Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien sowie anderen Systemen (etwa Zink-Luft- oder Nickel-Cadmium-Batterien) deutlich zugenommen hat, brach der Markt für Bleibatterien um 14 Prozent auf 940 Millionen Euro ein.

„Zwischen 2013 und 2019 hat sich das Marktvolumen bei Lithium-Ionen-Batterien mehr als verachtfacht, was nicht zuletzt auf das hohe Wachstum der Importe nach Deutschland zurückzuführen ist. Allerdings werden die Zellen aus Asien erst in Deutschland zu fertigen Batterien konfektioniert. Das Know-how haben wir hierzulande“, erklärt Christian Eckert, Fachverbandsgeschäftsführer Batterien im ZVEI.

Die Schwäche des Marktes für Bleibatterien sei derweil temporär, so Eckert weiter. „Bleibatterien haben sich für bestimmte massenmarktfähige Anwendungen bewährt, zum Beispiel für die Notstromversorgung von lebenswichtigen medizinischen Geräten wie Beatmungsgeräte, Operationswagen und Defibrillatoren.“

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