Daimler Trucks etabliert globale E-Mobility Group und präsentiert zwei Elektro-Lkw für die USA

Daimler stellt die Organisation der eigenen Truck-Sparte auf die Themen E-Mobility und autonomes Fahren ein. Bild: Daimler

| von Werner Beutnagel

Die neue E-Mobility Group (EMG) soll künftig marken- und spartenübergreifend die Strategie für Elektro-Komponenten und komplette E-Fahrzeuge formulieren und analog zur globalen Plattformstrategie des Stuttgarter Herstellers eine einheitliche Architektur erarbeiten. Die Mitarbeiter der EMG arbeiten funktionsübergreifend an verschiedenen globalen Standorten Daimlers, etwa in Portland, Stuttgart und Kawasaki. Die Leitung der Organisation übernimmt ab dem 1. Juli 2018 Gesa Reimelt, die derzeit als Leiterin Produktprojekte Powertrain & eDrive bei Mercedes-Benz Pkw tätig ist. Reimelt berichtet an Dr. Frank Reintjes, Leiter Global Powertrain & Manufacturing Engineering bei Daimler Trucks.

„Bei konventionellen Antrieben profitieren wir seit jeher von unserer weltweiten Plattformstrategie. Diesen Ansatz übernehmen wir nun auch für den Bereich der e-Mobilität. Hierzu bauen wir die E-Mobility Group auf, in der unsere Experten aus allen Funktionen weltweit gemeinsam an den besten e-Antrieben arbeiten“, kommentiert Reintjes die Gründung der E-Mobility Group.

Gleichzeitig stellte Daimlers US-Tochter Freightliner in den USA zwei neue vollelektrische Lkw vor  – den eActros sowie die Fuso eCanter.

Das Thema autonomes Fahren forciert Daimlers Truck-Sparte derweil mit einem neuen Forschungs- und Entwicklungszentrum in Portland. Der Standort in den USA soll eng mit den bereits bestehenden Entwicklungszentren in Stuttgart und Indien zusammenarbeiten. Insgesamt investiert Daimler Trucks in den Jahren 2018 und 2019 rund 2,5 Milliarden Euro in die eigene Forschung und Entwicklung, rund eine halbe Milliarde hiervon fließt in die Themen E-Mobility, Connectivity und automatisierte Nutzfahrzeugtechnologie.

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