| von Gert Reiling

Blitzerwarner sollen offiziell erlaubt werden – das fordern  maßgebliche deutsche Politiker der Regierungskoalition und der ADAC , denn die Hinweise erhöhten generell die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.  Das wird von der Polizei und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) allerdings bestritten.

Eine Lösung für effektive Warnungen will das französische Unternehmen Coyote nach Deutschland ausdehnen, wenn das  Warnverbot fällt.

In Frankreich ist es bereits seit November 2011 legal, sich mittels einer Smartphone-App über Gefahrenzonen und Blitzer zu informieren.  Die Dienste des 2005 in Paris gegründeten Unternehmens folgen dem „Connected Car“-Prinzip, bei dem sich Fahrzeuge im Straßenverkehr gegenseitig austauschen.

Mithilfe modernster Technologie warnt Coyote vor „Stolperfallen“ im Verkehr. Die Basis dieses Services bilden dabei die Mitglieder der Coyote-Community. Sie sind auf den Straßen unterwegs und geben ihr Wissen in Echtzeit weiter. Die anderen Autofahrer erfahren so, wo Baustellen und andere Gefahrenzonen sind. Weiterhin erhalten sie Informationen über Geschwindigkeitsbegrenzungen, etwa vor Schulen und Kindergärten –  und über die Standorte von Blitzern.

Nachdem die Mitgliederzahlen in den vergangenen Jahren europaweit kontinuierlich anwuchsen, zählte die Coyote-Community 2012 bereits 1,7 Millionen Mitglieder, Tendenz weiter steigend.

Zu den Diensten von Coyote gehört die Smartphone-App iCoyote zur Nutzung auf Android und iOS. Von den klassischen „Blitzer-Apps“ unterscheidet sich iCoyote durch seine vielschichtigen Warnfunktionen, die unter anderem auf Bereiche mit erhöhter Unfallgefahr hinweisen.

Die Lösungen von Coyote sind europaweit im Einsatz und werden in Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg, den Niederlanden und Spanien vertrieben.

Der Eintrag "freemium_overlay_form_cit" existiert leider nicht.