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Wenn die Surround View-Technik mit dem Bremsassistenten verknüpft wird, gehören Schäden beim Einparken der Vergangenheit an. Bild: Continental

| von Pascal Nagel

Auf dem Weg zu einem unfallfreien Verkehr sind längst nicht immer neue Assistenten und Features notwendig. Vielmehr arbeitet die Automobilindustrie an der intelligenten Verknüpfung bereits existierender und erprobter Sicherheitssysteme. So ist es etwa gelungen, einen Notbremsassistenten lediglich auf der Grundlage von Videosensoren und nicht wie sonst üblich mit Informationen aus Radarsensorik durchzuführen. Bei Continental erforscht man nun, wie sich der Einsatz der Surround View-Kameratechnik ausweiten lässt.

„Bisher dient diese Fischaugenkameratechnik dazu, dem Fahrer beim Einparken zu helfen, indem sie ihm das Fahrzeug aus der Vogelperspektive zeigt sowie den erwarteten Fahrschlauch beim Rückwärtsfahren anzeigt. So kann der Fahrer die Abstände zu Objekten in seiner Umgebung besser einschätzen“, erläutert Wolfgang Fey, Leiter des Segments Surround View im Geschäftsbereich Fahrerassistenzsysteme der Continental Division Chassis & Safety.

Auf Daten aus der Surround View-Kamera im Heck basierend, zeigt der Zulieferer nun den Back-up Assist. Dazu ist das Surround View-Steuergerät mit dem elektronischen Bremssystem des Fahrzeugs vernetzt und löst eine automatische Bremsung aus, wenn eine Kollision mit einem erkannten Objekt nicht mehr zu verhindern wäre. Künftig könnte die Kameratechnik zudem für autonomes Einparken genutzt werden. „Verglichen mit den heute für diesen Zweck meist genutzten Technologien bietet die Surround View Kameratechnik einige Vorteile“, so Benedikt Lattke, Projektleiter für Surround View in der Zukunftsentwicklung der Division Chassis & Safety. „Dazu zählt beispielsweise ihre Reichweite von bis zu 15 Metern und die Erkennung von Markierungen.“

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