Continental Infotainment im Fahrzeug

Continental und Pioneer haben eine strategische Kooperation im Infotainmentbereich abgeschlossen. Bild: Continental

| von Werner Beutnagel

Im Rahmen der Zusammenarbeit integriert Continental die komplette Infotainment-Subdomäne von Pioneer in seinen Hochleistungsrechner für Fahrzeugcockpits. Die Integration derart umfangreicher Software-Pakete in eine komplexe Gesamtlösung wie den Cockpit High Performance Computer (HPC) von Continental biete Fahrzeugherstellern eine deutlich höhere Flexibilität bei der Entwicklung von Cockpit-Systemen, heißt es. Mit dem Schritt wolle man dem Trend zu zentralisierten Fahrzeugarchitekturen entsprechen und den rapide wachsenden Funktionsumfang im Cockpit abbilden.

"Continental und Pioneer haben bereits begonnen, Fachwissen auszutauschen und neue Ideen zu generieren, die im Proof of Concept umgesetzt werden sollen, um eine ultimative Benutzererfahrung zu erzielen“, sagt Naoto Takashima, Head of Mobility Products Company bei der Pioneer Corporation.

An der Schnittstelle von Mensch und Maschine entstehe eine zunehmende Vernetzung von Informationen, Funktionen und Services, so Continental. Daher sei eine Trennung von Fahrerinformation im Kombiinstrument und Infotainment-Diensten im Mittelkonsolen-Display nicht mehr zeitgemäß. Stattdessen sollen mit der domänen-übergreifenden Lösung des Cockpit HPC sämtliche Anzeigen und Bedienelemente im Fahrzeug zu einer ganzheitlichen Benutzerschnittstelle verschmelzen.

Unter anderem müsse es möglich sein, Inhalte unabhängig von Displaygrenzen darzustellen und individuelle Anpassungen des Nutzers zu unterstützen, heißt es beim Zulieferer. In potenziell kritischen Situationen stelle man gleichzeitig sicher, dass nur die Informationen priorisiert angezeigt werden, die im jeweiligen Moment wirklich benötigt werden. Im automatisierten Fahrmodus hingegen stelle man alle Dienste und Apps zur Verfügung. Möglich werden soll dieser Komfort und Sicherheitsgewinn durch eine Elektronikarchitektur, mit der ganz unterschiedliche Systeme und Betriebssysteme auf einer Hardware separiert und laufend aktualisiert und ergänzt werden können. Dazu müsse es möglich sein, Software aus vielen Quellen Hardware-unabhängig auf einem einzigen Hochleistungsrechner zu hosten, heißt es.

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