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Die Kommunikationsplattform integriert verschiedene Vehicle-to-Everything (V2X)-Technologien. Bild: Continental

| von Claas Berlin

Dabei integriert der Zulieferer bei der Hybrid-V2X-Lösung nicht nur Technologien für den 4G- und 5G- Netzzugang, sondern auch Dedicated Short Range Communication (DSRC) sowie die Cellular-V2X-Technologie für die direkte V2X-Kommunikation. Die neue hybride V2X-Lösung von Continental bringt beide Kommunikationsstandards auf eine Hardware- und Softwareplattform. 

Aus der Kombination von V2X mit der Mobilfunkkommunikation entsteht eine Plattform für Vernetzung. In der Konzeptionsphase der hybriden Kommunikationsplattform haben die Entwickler verschiedene V2X-Anforderungen an Cyber-Sicherheit, Positionierung und Anwendungsrahmen mit den jeweiligen 4G/5G-Gegenstücken integriert.

„Durch die Ad-hoc-Vernetzung über V2X lässt sich die Fahrsicherheit erheblich steigern. Direktinformationen von anderen Fahrzeugen können die Entscheidungsfindung des Fahrers oder der automatisierten Fahrfunktionen verbessern“, erklärt Bernhard Klumpp, Leiter des Geschäftsbereichs Passive Safety & Sensorics bei Continental.

Ein erstes V2X-Serienprojekt mit der neuen Plattform startet in Kürze in China. Dort sollen Autofahrer über Short-Range-V2X-Kommunikation auf Baustellen und Verkehrsstaus hingewiesen werden. Eine nahtlos angeschlossene Langstreckenkommunikation könnte diese Warnungen ebenfalls mit einer längeren Vorlaufzeit übermitteln. So stünden den Fahrern mehr Optionen zur Verfügung, um beispielsweise dem sich bildenden Stau auszuweichen oder in eine andere Fahrspur zu wechseln.

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