CATL steigt in Markt für Ladesäulen ein

Der chinesische Batteriehersteller CATL steigt über ein neues Joint Venture in den Markt für Ladelösungen ein.

| von Stefan Grundhoff

Das geplante Joint Venture soll den wachsenden Markt für Ladestationen in China erschließen. Das Joint Venture mit dem Namen „Shanghai Kuaibu New Energy Technology“ verfügt über ein Grundkapital von umgerechnet rund 6,5 Millionen Euro und will sich auf neue Ladetechnik, den Bau und Betrieb von Ladeanlagen sowie der dazugehörigen Parkplätze konzentrieren. CATL hält 49 Prozent Prozent des Unternehmens.

Lokale Medienberichte weisen darauf hin, dass chinesische Unternehmen ein wachsendes Interesse am Laden von Elektroautos zeigen. Der Mangel an gut ausgebauter Ladeinfrastruktur hat die Einführung von Elektrofahrzeugen in China bisher behindert. Im Vergleich zu Ländern wie den Vereinigten Staaten, in denen viele Verbraucher ihre Elektrofahrzeuge zu Hause aufladen, verfügt die Mehrheit der chinesischen Verbraucher nicht über einen privaten Parkplatz für die Installation einer Ladestation.

Automobilhersteller arbeiten derzeit mit lokalen Betreibern zusammen, um sich auf eine breite Einführung von Elektrofahrzeugen in China vorzubereiten. So hat Volkswagen im vergangenen Jahr mit dem Betreiber Star Charge ein Joint Venture geschlossen. Baicheng betreibt in China bislang rund 91.000 Ladestationen.

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