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Bosch setzt für sein 48-Volt-System auf Batteriezellen von CATL. Bild: Bosch

| von Yannick Tiedemann

Der größte deutsche Automobilzulieferer hat sich mit der strategischen Partnerschaft mit CATL langfristig die Versorgung mit Batteriezellen gesichert. Über das Auftragsvolumen, das im Rahmen des Vertrages mit dem chinesischen Fertiger vereinbart wurde, schweigt sich Bosch aus.

„Wir müssen Batteriezellen verstehen, sie aber nicht selber fertigen“, sagt Stefan Hartung, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions. „Mit CATL haben wir dafür einen etablierten Zellspezialisten für Lithium-Ionen-Akkumulatoren als Partner gewonnen.“

CATL gehört zu den weltgrößten Herstellern von Batteriezellen. Das Unternehmen plant auch in Deutschland eine Fabrik aufzubauen. Für einen Standort bei Erfurt will CATL fast zwei Milliarden Euro investieren.

Bosch braucht das Knowhow des Herstellers aus Ningde für sein 48-Volt-Batteriesystem, das in Hybridmotoren zum Einsatz kommt. Der Zulieferer fertigt die erste Generation des Systems seit kurzem im chinesischen Wuxi. Nach eigenen Schätzungen soll bis 2025 fast 20 Prozent der jährlich verkauften Neufahrzeuge über ein 48-Volt-System mit entsprechender Batterie verfügen.

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