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Aktive Fahrerassistenten werden bisher nicht in die Prämienberechnung von Kfz-Versicherern integriert. Bild: BMW

| von Yannick Tiedemann

Für die Tarifierung von Kfz-Versicherungen greifen Unternehmen bis dato auf Merkmale wie das Alter des Fahrers oder die Leistung des Fahrzeugs zurück. Moderne Assistenten, die zum Teil aktiv in das Fahrverhalten eingreifen, spielen dabei bisher keine Rolle.

Der von BMW und der Swiss Re erarbeitete Algorithmus soll nun in der Lage sein, die komplexen Wirkungen von Fahrerassistenzsystemen auf die Sicherheit von Fahrzeugen in einem Wert abzubilden, heißt es aus München. Der entstandene Score könne eine Fahrzeug-individuelle Prämienberechnung möglich machen.

„Für Erstversicherer ist es schwierig und aufwändig, die Fahrerassistenzsysteme aller Autohersteller auf ihre Wirksamkeit systematisch zu analysieren“, sagt Swiss Re-Chef Moses Ojeisekhoba. „Wir haben gemeinsam den ADAS Risk Score entwickelt, um die Risikobewertung von automatisierten Fahrzeugen zu fördern und unsere Kunden zu unterstützen, neue Versicherungsprodukte zu entwickeln.“

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