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Zhenyu Li, Vizepräsident und General Manager der Baidu Intelligent Driving Group, und Klaus Fröhlich, Entwicklungsvorstand bei BMW, bei der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding zwischen dem chinesischen IT-Riesen und dem Autohersteller. Bild: BMW

| von Werner Beutnagel

 „Starke Partnerschaften zwischen den führenden Automobil- und Technologieunternehmen sind der Schlüssel zum Erfolg auf dem langen Weg zum autonomen Fahren“, kommentiert BMWs Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich. „Wir streben nach weltweit einheitlichen Technologiestandards, um die regionalen Unterschiede bei Umsetzungstempo und Regulatorik zu beseitigen. Mit vereinten Kräften können die BMW Group und Baidu die Angleichung spezifischer Anforderungen und technologischer Ansätze deutlich beschleunigen und die Vision vom autonomen Fahren für unsere chinesischen Kunden schon bald Realität werden lassen.“

Seit dem Start im Juli 2017 hat Apollo weltweit 118 Partner sowohl aus der Automobil- als auch der Tech-Industrie zusammengebracht. Apollo basiert auf dem Ansatz, seine Entwickler und Partner zu höherem Innovationstempo zu befähigen, indem Kapazitäten und Ressourcen geteilt werden. Die gemeinsame Absichtserklärung folgt auf eine bestehende Zusammenarbeit der beiden Unternehmen zur Fahrzeugvernetzung.

Im Mai 2018 hatte BMW als erster deutscher Hersteller die Erlaubnis erhalten, in China autonome Fahrzeuge zu testen. Bis Dezember sollen insgesamt sieben autonome BMW auf den Straßen Shanghais erprobt werden.